08. April 2019: Auf der Fachtagung der Forschungsstelle für Energiewirtschaft e.V. (FfE) Anfang April in München drehte sich alles rund um das Thema „Energie ist Digital“. Zeitgleich fand die Mitgliederversammlung statt, auf der Rechtsanwältin Sarah Schweizer als erste Frau in den Vorstand der FfE gewählt wurde.

Welche aktuellen Entwicklungen beschäftigen die Energiewelt? Welche Auswirkungen wird die zunehmende Digitalisierung für die praktische Arbeit der Energieversorgungsunternehmen haben? Welche Maßnahmen zur Dekarbonisierung gibt es und mit welchen Methoden können sie hinsichtlich ihrer Kosteneffizienz und ihres Einsparpotenzials bewertet werden? – Diesen Fragen ging die FfE auf den „Energietagen 2019“ vom 1. bis 4. April 2019 in München nach. Mit der Veranstaltung feierte die FfE zugleich 70-jähriges Bestehen. Themen waren vor allem die Digitalisierung und Flexibilisierung des Energiesystems. In „side-events“ wurden zudem die Projekte C-Cells und Dynamis vorgestellt und diskutiert.

Ein Highlight war der C/sells Ministerdialog, auf dem u.a. mit dem Bayerischen Energieminister Hubert Aiwanger und dem Umweltstaatssekretär von Baden-Württemberg Dr. Andre Baumann diskutiert wurde.

Im Rahmen der Mitgliederversammlung in der Bayerischen Akademie der Wissenschaften wurde zudem der Vorstand neu gewählt. Mit Rechtsanwältin Sarah Schweizer, Partnerin der auf das Energierecht spezialisierten Kanzlei Schweizer Legal, ist nun erstmals seit dem 70-jährigen Bestehen eine Frau in dem hochkarätigen Vorstand der FfE vertreten. Neu hinzu kamen zudem Dr. Peter Hoffmann (TenneT TSO GmbH) sowie Dr. Thomas Glimpel (RWE AG). Als Vorsitzender im Amt bestätigt wurde Prof. Dr. Florian Bieberbach, Vorsitzender der Geschäftsführung der Stadtwerke München GmbH. Die weiteren Vorstandsmitglieder finden Sie hier.

Die FfE befasst sich als unabhängige Institution auf wissenschaftlicher Grundlage seit 1949 mit energietechnischen und energiewirtschaftlichen Fragen. Ihre Forschungsergebnisse erarbeitet sie energieträgerübergreifend und vertritt sie frei von politischen Richtungen - auf Basis wissenschaftlicher Methoden und Analysen. Die ehrenamtlichen Vorstandsmitglieder sind traditionell aktiv in der Energiewirtschaft oder Industrie tätig.